Für Sie ist Feld A dunkler als Feld B?

Tatsächlich ist der Farbton der gleiche!

UNBEWUSSTE DENKMUSTER BEWUSST MACHEN

Unconscious biases - unbewusste Denkmuster - haben wir alle und wir werden sie auch nicht loswerden, denn sie sind menschlich und quasi "psycho-logisch". Aaaaber: wir können üben! Also: auf in unser Trainingslager - das Bias-BootCamp! Für ein gelingendes Diversity Management ist das Bewusstmachen von unbewussten Denkmustern, vor allem in Form von Stereotypen, eine wichtige Basis. Schließlich führen sie dazu, dass wir Potenziale nicht erkennen, dass wir Leistung falsch einschätzen und beurteilen, dass wir anderen Menschen geringere Sympathien entgegenbringen und sie beeinflussen die Personalauswahl, Personalbeurteilungen und den Umgang mit Kund*innen und Kolleg*innen. Kurz: sie greifen unbemerkt in unsere Entscheidungen ein, und das in einer Weise, die dem Gedanken von Diversity zuwider läuft.

DAS "ANTI-BIAS ZIRKELTRAINING"

Unconscious biases wird man - aus gutem Grund - nicht los, man kann nur den bewussten Umgang damit trainieren. Da reicht kein einmaliges Workout, man muss ihn immer wieder vertiefen, sich selbst reflektieren, Erkanntes verfestigen. Und Rahmenbedingungen verändern. Erst dann wird bias-freies Verhalten möglich.

INHALTE UNSERER SENSIBILISIERUNGSTRAININGS

  • Eine kleine Einführung ins Schubladendenken - Die eigenen unbewussten Denkmuster ergründen
  • Der Mensch als Homo categoricus - Die Hintergründe unbewusster Denkmuster und von Stereotypen
  • Teufelskreise und sich selbst erfüllende Prophezeiungen - Die psychologischen Wirkmechanismen von Stereotypen
  • Dauerbeschuss und kein Entkommen - Die Allgegenwärtigkeit und Macht von Stereotypen
  • Fehlurteile und Faktenverkennung - Die Auswirkungen von Schubladendenken auf Beurteilungs- und Entscheidungsprozesse
  • Der Ausweg aus der Schubladenfalle - Mögliche Handlungsoptionen im Arbeitsalltag

 

Die Erklärung für die Schachbrett-Täuschung

Der Eindruck, dass eines der beiden Felder weiß, das andere schwarz ist, entsteht, weil das Gehirn automatisch das 2D-Bild in eine 3D-Interpretation mit einem Tiefeneindruck übersetzt. Es schlussfolgert also sofort, wie dieses Muster in der realen Welt sein müsste. Und unser bewusstes Denken akzeptiert diese Schlussfolgerung ohne sie zu hinterfragen. Das Gehirn fällt auf verschiedene Hinweise herein, die es vom Auge weitergeleitet bekommt. Das angedeutete "Schachbrett" und die Illusion des Schattens kann es nicht ignorieren.

Die Schwierigkeit ist: selbst wenn wir wissen, dass diese beiden Felder den gleichen Grauton haben, geht die Täuschung nicht weg, weil sich der Interpretationsprozess dahinter nicht ausschalten lässt – er ist ja wichtig für die hohe Effizienz, mit der unser Gehirn funktioniert und dafür, dass wir uns gut in der Welt orientieren können. Das zeigt: unser Gehirn arbeitet zu sehr großen Teilen automatisch, unbewusst und unintendiert. Es kommt daher regelmäßig zu „unbewussten Schlüssen“ (Helmholtz).